Allerdings wurde am intransparenten Bestellmodus der Volksanwälte festgehalten, der automatisch die drei stimmenstärksten Parteien im Nationalrat – derzeit SPÖ, ÖVP und Grüne - ermächtigt einen Kandidaten ihrer Wahl zu entsenden.
„Die willkürliche Postenvergabe muss einem transparenten Bestellverfahren weichen“ fordert Angelika Mlinar. „Um die politische Unabhängigkeit der VolksanwältInnen zu gewährleisten, muss ein Kuratorium geschaffen werden, welchem die VertreterInnen der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft, sowie MenschenrechtsexpertInnen und die Präsidenten der Höchstgerichte angehören“.
Diese Forderung würde auch den Kriterien der Vereinten Nationen für nationale Menschenrechtsorganisationen entsprechen.
Details und Interviewanfragen:
Michael Pock, Generalsekretär Liberales Forum, Faulmanngasse 6/12, 1040 Wien
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