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Redaktion
07.12.2011

Bekämpfung der systemischen Korruption

Presseaussendung, Wien, 07. Dezember 2011

LIF-Mlinar und Italia Dei Valori-Orlando: "Bekämpfung der systemischen Korruption muss sofort beginnen"

Österreich fiel im Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) laut Transparency International innerhalb von 6 Jahren um ganze 6 Plätze zurück. (2005 Platz 10, 2011 Platz 16).

Diese alarmierende stetige Entwicklung wurde vom Liberalen Forum zum Anlass genommen, um gemeinsam mit dem Sprecher der italienischen liberalen Italia Dei Valori, Prof. Dr. Leoluca Orlando, über die Ursachen von Korruption und mögliche Gegenmaßnahmen in der Politik zu diskutieren.

Zwar ist die Ausgangslage in Österreich eine gänzlich andere als in Italien, denn während in Italien das organisierte Verbrechen im Fokus der Aufmerksamkeit steht, ist es in Österreich nicht zuletzt die Politik selbst. Die Auswirkungen sind jedoch sehr ähnlich, da es sich in beiden Fällen um systemische Korruption handelt.

"Es muß wieder Konsens darüber herrschen, daß Korruption der Gesellschaft als Ganzes schadet und die Politik muß beginnen, diesen Wert wieder aktiv vorzuleben", so LIF-Bundessprecherin Angelika Mlinar. Sie fordert einmal mehr absolute Transparenz bei den Einkünften von PolitikerInnen, sowie eine Offenlegung aller Unternehmensbeteiligungen.

Für Leoluca Orlando ist zudem eine weitere Wurzel der Korruption in der Kultur selbst zu suchen: "Wir müssen in Europa zu einer neuen und gemeinsamen Kultur finden, welche Korruption schlicht nicht mehr zulässt."

 

Details und Interviewanfragen:

 

Michael Pock, Generalsekretär Liberales Forum, Faulmanngasse 6/12, 1040 Wien

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel: 0676 646 56 10